Docker ist gewissermaßen die Verpackungsfirma, die jene praktischen Transportboxen herstellt und verschickt, von denen bei der Containerisierung die Rede ist.
Was steckt dahinter?
Docker ist gewissermaßen die Verpackungsfirma, die jene praktischen Transportboxen herstellt und verschickt, von denen bei der Containerisierung die Rede ist. Es handelt sich um die heute mit Abstand verbreitetste Software, um Anwendungen inklusive ihrer gesamten Laufzeitumgebung in portable Container zu verpacken, die auf jedem System mit installierter Docker-Software exakt gleich laufen. Entwickler definieren dabei in einer sogenannten “Dockerfile” Schritt für Schritt, welche Software, Bibliotheken und Konfigurationen ein Container enthalten soll. Aus dieser Anleitung erzeugt Docker ein sogenanntes “Image”, das anschließend beliebig oft als laufender Container gestartet werden kann – ähnlich einem Bauplan, aus dem sich beliebig viele identische Häuser errichten lassen. Diese Images lassen sich über Plattformen wie Docker Hub einfach teilen, sodass Entwickler nicht jedes Mal von null anfangen müssen. In Kombination mit modernen Frameworks wie Laravel oder Vue/Nuxt-Projekten erlaubt Docker es Entwicklerteams, eine komplett identische lokale Entwicklungsumgebung zu nutzen, unabhängig davon, ob jemand mit Windows, macOS oder Linux arbeitet. Auch beim eigentlichen Deployment auf einen Produktionsserver sorgt Docker dafür, dass exakt dieselbe, getestete Umgebung zum Einsatz kommt, die auch lokal funktioniert hat.