Server

Alltags-Analogie

Ein Server ist im Grunde ein Computer, dessen Hauptaufgabe darin besteht, ständig erreichbar zu sein und auf Anfragen anderer Computer zu reagieren – ähnlich einem Kellner, der dauerhaft im Restaur...

Was steckt dahinter?

Ein Server ist im Grunde ein Computer, dessen Hauptaufgabe darin besteht, ständig erreichbar zu sein und auf Anfragen anderer Computer zu reagieren – ähnlich einem Kellner, der dauerhaft im Restaurant steht, bereit, jede Bestellung entgegenzunehmen und zu bedienen. Während ein gewöhnlicher PC meist nur dann an ist, wenn jemand ihn aktiv nutzt, läuft ein Server in der Regel 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, damit eine Webseite oder App jederzeit verfügbar ist. Server können physisch (also als tatsächliche Hardware in einem Rechenzentrum) oder virtuell existieren – Letzteres ist heute durch Cloud Computing und Containerisierung die deutlich häufigere Form. Ein einzelner physischer Server kann dabei mehrere virtuelle Server gleichzeitig beherbergen, etwa in Form eines VPS. Welche Art von Server für ein Projekt sinnvoll ist, hängt stark von der erwarteten Last, dem Budget und den Anforderungen an Skalierbarkeit ab. Auf einem Server läuft in der Regel eine ganze Reihe von Software übereinander: ein Betriebssystem (häufig eine Linux-Distribution), ein Webserver-Programm wie Nginx oder Apache, eine Laufzeitumgebung für die jeweilige Programmiersprache (z.B. PHP für Laravel) und oft auch eine eigene Datenbank-Software. Erst das Zusammenspiel all dieser Schichten ermöglicht es, dass eine Anfrage aus dem Browser eines Nutzers letztlich in einer passenden API-Response endet.