den tatsächlich eingehaltenen Öffnungszeiten eines Ladens, im Gegensatz zu den auf dem Schild versprochenen Zeiten
Was steckt dahinter?
Uptime beschreibt den Anteil der Zeit, in dem ein Server oder ein Onlinedienst tatsächlich erreichbar und funktionsfähig ist – vergleichbar mit den tatsächlich eingehaltenen Öffnungszeiten eines Ladens, im Gegensatz zu den auf dem Schild versprochenen Zeiten. Uptime wird üblicherweise in Prozent angegeben, wobei 99,9 % Uptime auf den ersten Blick beeindruckend wirkt, in der Praxis aber immer noch über acht Stunden Ausfallzeit pro Jahr bedeuten kann. Hosting-Anbieter und Cloud-Dienste werben häufig mit sogenannten Service Level Agreements (SLAs), die eine bestimmte garantierte Uptime zusichern, etwa 99,95 % oder 99,99 %. Wird diese Schwelle unterschritten, erhalten Kunden in der Regel eine finanzielle Kompensation. Das Gegenstück zur Uptime ist die Downtime, also die Zeit, in der ein Dienst nicht erreichbar ist – sei es durch geplante Wartungsarbeiten, technische Defekte oder, im schlimmsten Fall, durch Angriffe. Hohe Uptime erreicht man in der Praxis selten durch einen einzelnen, besonders zuverlässigen Server, sondern meist durch eine Kombination aus redundanter Infrastruktur, Load Balancing, regelmäßigen Backups und automatisierten Überwachungssystemen, die Probleme erkennen und im Idealfall sogar automatisch beheben, bevor Nutzer überhaupt etwas von einem Problem mitbekommen.