Taxonomie (WordPress)

Alltags-Analogie

Eine Taxonomie ist das Ordnungssystem, mit dem sich Inhalte in WordPress kategorisieren und gruppieren lassen, und funktioniert im Grunde wie ein Sortiersystem in einer Bibliothek, das Bücher nach ...

Was steckt dahinter?

Eine Taxonomie ist das Ordnungssystem, mit dem sich Inhalte in WordPress kategorisieren und gruppieren lassen, und funktioniert im Grunde wie ein Sortiersystem in einer Bibliothek, das Bücher nach Themengebieten oder Schlagworten einordnet, damit Besucher gezielt verwandte Inhalte finden können, statt sich durch eine unsortierte Masse an Material wühlen zu müssen. WordPress bringt von Haus aus zwei Standard-Taxonomien mit: Kategorien, die meist eine grobe, hierarchische Einordnung ermöglichen (etwa “Reisen” und darunter “Europa”), und Schlagwörter (Tags), die eher als freie, nicht-hierarchische Stichworte funktionieren. Über benutzerdefinierte Taxonomien lässt sich dieses Ordnungssystem beliebig erweitern, oft in Kombination mit einem eigenen Custom Post Type: Eine Webseite mit Rezepten könnte etwa eine eigene Taxonomie “Küche” (italienisch, asiatisch, mediterran) zusätzlich zur Standardkategorisierung einführen, um Inhalte aus mehreren, unabhängigen Blickwinkeln gleichzeitig filterbar zu machen. Nutzer können dann beispielsweise gezielt alle vegetarischen Rezepte der italienischen Küche anzeigen lassen, weil beide Taxonomien unabhängig voneinander zugeordnet wurden. Aus SEO-Sicht spielen Taxonomien eine nicht zu unterschätzende Rolle, da gut strukturierte Kategorie- und Schlagwortseiten zusätzliche, thematisch fokussierte Einstiegspunkte für Suchmaschinen und Nutzer schaffen können. Allerdings sollte man es mit der Anzahl an Taxonomien und deren Begriffen nicht übertreiben, da eine übermäßig fragmentierte Struktur mit vielen, nahezu leeren Kategorieseiten der Suchmaschinenoptimierung eher schaden als helfen kann.