Hooks sind das technische Herzstück der Erweiterbarkeit von WordPress und lassen sich am besten mit fest installierten Steckdosen in einer Werkstatt vergleichen, an die sich beliebige Werkzeuge und...
Was steckt dahinter?
Hooks sind das technische Herzstück der Erweiterbarkeit von WordPress und lassen sich am besten mit fest installierten Steckdosen in einer Werkstatt vergleichen, an die sich beliebige Werkzeuge und Geräte anschließen lassen, ohne die elektrische Verkabelung der Werkstatt selbst verändern zu müssen. WordPress definiert an vielen Stellen im eigenen Programmablauf solche “Steckdosen”, an denen sich Plugins oder Themes einhängen und eigenen Code ausführen lassen können, ohne den WordPress-Kern selbst direkt zu verändern. Man unterscheidet dabei zwei grundlegende Arten von Hooks: Sogenannte “Actions” erlauben es, an einer bestimmten Stelle im Programmablauf zusätzlichen, eigenen Code auszuführen, etwa um nach dem erfolgreichen Speichern eines neuen Blogartikels automatisch eine Benachrichtigung zu versenden. “Filters” hingegen erlauben es, einen bestehenden Wert gezielt zu verändern, bevor er weiterverarbeitet oder angezeigt wird – etwa um den Titel eines Artikels automatisch um einen Zusatz zu ergänzen, bevor er auf der Webseite dargestellt wird. Dieses Hook-System ist der entscheidende Grund, warum sich WordPress so flexibel erweitern lässt, ohne dass dabei Updates des WordPress-Kerns selbst die individuellen Anpassungen einer Webseite überschreiben würden: Eigener Code wird stets über definierte Hooks “von außen” eingehängt, statt direkt in die WordPress-Kerndateien eingegriffen zu werden, die bei jedem Update ohnehin ausgetauscht werden. Für Entwickler, die eigene Plugins oder tiefere Theme-Anpassungen programmieren möchten, ist ein gutes Verständnis von Actions und Filters daher unverzichtbar.