zusätzlichen, eigens angelegten Aktenordnern in einem Archiv vergleichen, die genau auf eine bestimmte Art von Dokumenten zugeschnitten sind, statt alles undifferenziert in denselben allgemeinen Ordner zu packen
Was steckt dahinter?
Ein Custom Post Type erweitert das Standard-Inhaltssystem von WordPress um eigene, projektspezifische Inhaltsarten und lässt sich am besten mit zusätzlichen, eigens angelegten Aktenordnern in einem Archiv vergleichen, die genau auf eine bestimmte Art von Dokumenten zugeschnitten sind, statt alles undifferenziert in denselben allgemeinen Ordner zu packen. WordPress bringt von Haus aus die beiden Standard-Inhaltstypen “Beitrag” (für Blogartikel) und “Seite” (für statische Inhalte wie eine Über-uns-Seite) mit, doch viele Projekte benötigen darüber hinaus eigene, klar abgegrenzte Inhaltsarten. Ein Online-Shop benötigt beispielsweise einen eigenen Inhaltstyp für Produkte, eine Immobilienwebseite einen eigenen Inhaltstyp für Objektanzeigen, und ein Veranstaltungskalender einen eigenen Inhaltstyp für einzelne Events. Jeder dieser Custom Post Types kann dabei eigene, spezifische Eigenschaften besitzen – ein Produkt benötigt etwa einen Preis und einen Lagerbestand, eine Immobilie eine Wohnfläche und eine Zimmerzahl –, die sich technisch häufig über zusätzliche Felder realisieren lassen, wie sie etwa das Plugin ACF bereitstellt. Custom Post Types lassen sich entweder direkt im eigenen Code über entsprechende Hooks registrieren oder über spezialisierte Plugins ohne eigene Programmierung einrichten. Diese Funktionalität macht WordPress weit über die ursprüngliche Rolle als reine Blogging-Plattform hinaus einsetzbar und erlaubt es, praktisch jede Art von strukturierten Inhalten sauber und organisiert zu verwalten, statt alles als generischen “Beitrag” zu behandeln, für den die spezifischen Felder eigentlich gar nicht passen würden.