ACF (Advanced Custom Fields)

Alltags-Analogie

einem flexiblen Formularbaukasten vergleichen, mit dem sich für unterschiedliche Aktentypen jeweils maßgeschneiderte Eingabefelder definieren lassen, statt sich mit einem einzigen, generischen Formular für alle denkbaren Inhalte begnügen zu müssen

Was steckt dahinter?

ACF, ausgeschrieben Advanced Custom Fields, ist eines der populärsten WordPress-Plugins überhaupt und lässt sich am besten mit einem flexiblen Formularbaukasten vergleichen, mit dem sich für unterschiedliche Aktentypen jeweils maßgeschneiderte Eingabefelder definieren lassen, statt sich mit einem einzigen, generischen Formular für alle denkbaren Inhalte begnügen zu müssen. ACF erlaubt es, beliebige zusätzliche Eingabefelder zu definieren – Textfelder, Zahlenfelder, Bildauswahl, Verknüpfungen zu anderen Inhalten und vieles mehr – und diese gezielt bestimmten Inhaltsarten zuzuordnen. Besonders in Kombination mit einem Custom Post Type entfaltet ACF seine volle Stärke: Hat man etwa einen eigenen Inhaltstyp für Immobilienanzeigen angelegt, lassen sich über ACF passende zusätzliche Felder wie Wohnfläche, Zimmerzahl, Kaufpreis oder eine Bildergalerie direkt im Bearbeitungsbildschirm dieses Inhaltstyps bereitstellen, ohne dass Redakteure dafür im Quellcode der Seite herumsuchen müssten. Diese Felder lassen sich anschließend im Theme oder in eigenem Code gezielt auslesen und an der gewünschten Stelle der Webseite anzeigen. ACF wird zudem häufig als Grundlage für sogenannte “Headless WordPress”-Projekte genutzt, bei denen WordPress nur noch zur Inhaltsverwaltung im Hintergrund dient, während die eigentliche Darstellung über ein separates Frontend-Framework wie Vue.js oder Nuxt.js erfolgt: Die mit ACF angelegten Felder lassen sich über die WordPress-REST-API oder spezialisierte Erweiterungen wie WPGraphQL für ACF nahtlos an ein externes Frontend ausliefern, das die Inhalte dann völlig unabhängig vom klassischen WordPress-Theme darstellt.