vorgebackenen Brötchen vergleichen, die bereits fertig im Verkaufsregal liegen, statt dass für jeden einzelnen Kunden ein neues Brötchen frisch gebacken werden muss
Was steckt dahinter?
Static Site Generation lässt sich am besten mit vorgebackenen Brötchen vergleichen, die bereits fertig im Verkaufsregal liegen, statt dass für jeden einzelnen Kunden ein neues Brötchen frisch gebacken werden muss. Bei SSG werden sämtliche Seiten einer Webseite bereits vorab, einmalig während eines sogenannten Build-Vorgangs, vollständig als statische HTML-Dateien erzeugt. Ruft später ein Nutzer eine dieser Seiten auf, muss lediglich die bereits fertig erzeugte Datei ausgeliefert werden, ganz ohne dass für diese einzelne Anfrage noch irgendetwas berechnet werden müsste. Dieser Ansatz ermöglicht außerordentlich kurze Ladezeiten, da keine serverseitige Berechnung pro Anfrage notwendig ist, und erlaubt zudem ein besonders einfaches, kostengünstiges Hosting – statische HTML-Dateien lassen sich problemlos über ein CDN weltweit verteilt ausliefern, ohne dass dafür ein leistungsfähiger, dynamisch arbeitender Server benötigt würde. SSG eignet sich daher besonders gut für Inhalte, die sich nicht ständig ändern, etwa Blogartikel, Dokumentationsseiten oder Marketing-Landingpages. Im Vergleich zu Server-Side Rendering, bei dem die Seite bei jeder einzelnen Anfrage neu auf dem Server berechnet wird, eignet sich SSG schlechter für Inhalte, die sich häufig oder pro Nutzer individuell ändern – etwa ein personalisiertes Kundenkonto mit aktuellem Bestellstatus. Viele moderne Frameworks wie Nuxt.js erlauben es deshalb, beide Ansätze flexibel zu kombinieren: Bestimmte Seiten werden statisch vorab erzeugt, andere weiterhin dynamisch serverseitig gerendert, je nachdem, was für den jeweiligen Inhalt am sinnvollsten ist.