JSON (JavaScript Object Notation)

Alltags-Analogie

JSON ist ein Textformat zur strukturierten Speicherung und zum Austausch von Daten, das man sich am ehesten wie eine ordentlich beschriftete Einkaufsliste vorstellen kann: übersichtlich aufgebaut, ...

Was steckt dahinter?

JSON ist ein Textformat zur strukturierten Speicherung und zum Austausch von Daten, das man sich am ehesten wie eine ordentlich beschriftete Einkaufsliste vorstellen kann: übersichtlich aufgebaut, für Menschen noch gut lesbar, aber auch maschinenlesbar genug, dass praktisch jede Programmiersprache es ohne großen Aufwand verarbeiten kann. Ein einfaches JSON-Objekt könnte etwa so aussehen: `{„name“: „Anna“, „alter“: 30, „stadt“: „Hamburg“}` – Schlüssel und zugehöriger Wert, sauber durch Doppelpunkte und Kommata getrennt. Ursprünglich aus JavaScript hervorgegangen, hat sich JSON längst zum De-facto-Standard für den Datenaustausch im Web entwickelt und das früher gebräuchliche, deutlich umständlichere XML bei vielen modernen Anwendungen abgelöst. Fast jede API-Response einer modernen Web-API liefert ihre Daten heute im JSON-Format zurück, und auch viele Konfigurationsdateien moderner Software nutzen JSON (oder das verwandte, etwas lesefreundlichere YAML) als Format. JSON unterstützt verschachtelte Strukturen, sodass sich auch komplexe Datenmodelle abbilden lassen: Eine Bestellung kann beispielsweise eine Liste von Produkten enthalten, von denen jedes wieder eigene Eigenschaften wie Name, Preis und Menge besitzt. Diese Flexibilität, kombiniert mit der einfachen Lesbarkeit und der breiten Unterstützung in praktisch jeder Programmiersprache, erklärt den durchschlagenden Erfolg von JSON in der modernen Softwareentwicklung.