dem Weg von der Warenauswahl bis zur Kasse in einem physischen Geschäft vergleichen
Was steckt dahinter?
Der Checkout-Prozess bezeichnet die Abfolge von Schritten, die ein Kunde von der Entscheidung zum Kauf bis zur abgeschlossenen, bezahlten Bestellung durchläuft, und lässt sich am besten mit dem Weg von der Warenauswahl bis zur Kasse in einem physischen Geschäft vergleichen: Je mehr unnötige Umwege, lange Warteschlangen oder verwirrende Beschilderung auf diesem Weg liegen, desto eher entscheiden sich Kunden kurzfristig um und verlassen den Laden, ohne tatsächlich zu kaufen. In WooCommerce umfasst der Checkout-Prozess typischerweise die Eingabe von Lieferadresse und Rechnungsdaten, die Auswahl einer Versandmethode, die Wahl der Zahlungsmethode und eine abschließende Bestellbestätigung. Die Optimierung des Checkout-Prozesses, häufig als “Checkout-Optimierung” bezeichnet, ist eines der wirkungsvollsten Hebel im E-Commerce überhaupt, da bereits kleine Reibungspunkte – ein zu langes Formular, eine fehlende, gewünschte Zahlungsmethode, oder eine verpflichtende Kontoregistrierung vor dem Kauf – nachweislich zu erheblichen Abbruchraten führen können. WooCommerce erlaubt es, den Checkout über zahlreiche Einstellungen und Erweiterungen individuell anzupassen, etwa durch das Anbieten eines Gast-Checkouts ohne Kontoerstellung oder durch das Reduzieren der abgefragten Felder auf das tatsächlich Notwendige. Auch technische Aspekte spielen beim Checkout eine wichtige Rolle: Die Seite sollte über SSL/TLS verschlüsselt sein, da hier besonders sensible Daten wie Zahlungsinformationen übertragen werden, und die Ladezeit sollte gerade an dieser kritischen Stelle im Kaufprozess möglichst gering sein, da Kunden hier deutlich ungeduldiger reagieren als beim bloßen Stöbern im Sortiment. Viele Shops setzen zudem auf eine sogenannte “Ein-Seiten-Checkout”-Gestaltung, bei der alle notwendigen Schritte auf einer einzigen Seite zusammengefasst werden, statt den Kunden durch mehrere, getrennte Unterseiten zu schicken.