CRUD (Create, Read, Update, Delete)

Alltags-Analogie

CRUD beschreibt die vier elementaren Aktionen, mit denen praktisch jede Software irgendwo umgeht, sobald Daten gespeichert werden: Daten erstellen, lesen, ändern und löschen.

Was steckt dahinter?

CRUD beschreibt die vier elementaren Aktionen, mit denen praktisch jede Software irgendwo umgeht, sobald Daten gespeichert werden: Daten erstellen, lesen, ändern und löschen. Man kann sich das wie das Führen einer Kundenkartei vorstellen – man legt neue Karten an (Create), schlägt vorhandene Karten nach (Read), aktualisiert Informationen darauf (Update) oder entfernt Karten, die nicht mehr benötigt werden (Delete). Jede Anwendung mit einer Datenbank im Hintergrund, von der einfachen To-Do-App bis zum komplexen ERP-System, basiert letztlich auf diesen vier Grundoperationen. Im Detail bedeuten die vier Buchstaben: – **Create:** Neue Datensätze werden angelegt, etwa wenn sich ein neuer Kunde registriert oder ein neues Produkt ins Sortiment aufgenommen wird. – **Read:** Bestehende Daten werden abgerufen und angezeigt, z.B. wenn ein Kunde seine Bestellhistorie einsieht. – **Update:** Vorhandene Datensätze werden geändert, beispielsweise wenn eine Lieferadresse aktualisiert wird. – **Delete:** Datensätze werden entfernt, etwa wenn ein Kundenkonto auf Wunsch gelöscht wird. In modernen Webanwendungen werden CRUD-Operationen meist über ein ORM abgewickelt und nach außen über eine API zugänglich gemacht, häufig im Einklang mit den Prinzipien von REST, bei dem die vier CRUD-Aktionen direkt den HTTP-Methoden POST, GET, PUT/PATCH und DELETE entsprechen.